1. Tag: Der Ramadan hat gut angefangen, hatte ein wenig Hunger gehabt aber nicht schlimm, dann gegen Nachmittag bekam ich Kopfschmerzen. Wie es so ist hatte ich am Morgen früh nicht meinen Kaffee genommen und hatte auch nur 3 1/2 Stunden geschlafen wie auch zuwenig getrunken. Am Abend hatte ich Suppe (Harara) und Brot genommen wie Früchte und Buiscuit wo meine Frau und Tochter gemacht hatten. Datteln und Feigen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ach ja Eier gab es auch noch. Getrunken hatte ich etwa 1 Liter.

2. Tag: Es ging schon besser, ich hatte am morgen früh eine Tablette gegen Kopfweh genommen. 2 Espresso, Brot, Buiscuit, Datteln und Feigen. Hatte auch noch Wasser und Eistee gehabt, denke es war so 7,5dl gewesen. Der Tag bei der Arbeit ging gut, ich hatte keine Kopfschmerzen mehr gehabt. Am Abend nahm ich zuerst wieder Harara also die Suppe und selbstgemachte Brötchen. Dazu nahm ich Lachs, Nussbuiscuit, Datteln und Feigen.

3. Tag: Wieder um drei aufgestanden und gegessen, ich esse das gleiche wie gestern und vorgestern nahm aber wieder 2 Espresso zu mir. Diesmal hätte ich wieder ins Bett gehen können da Samstag ist, konnte ich aber nicht und deshalb blieb ich auf bis die Geschäfte öffneten und ging einkaufen. Habe noch die Überwachungskamera angeschlossen und eingestellt und dann noch das neue VOIP Telefon angeschlossen. Am späteren Nachmittag habe ich mich ausgeruht und bin wieder zum Essen hinunter gekommen. Wieder Harara Suppe gegessen, die liebe ich einfach und gehört für mich zum Ramadan. Auch wieder wie am Vortag die andern Sachen. Keine Probleme gehabt und ich fühle mich einfach gut. Nach dem letzten Gebet ging ich ins Bett war so gegen viertel nach elf gewesen.

4. Tag: Der Wecker läutete um 3 Uhr und ich ging essen, das Menu ist das gleiche wie am Samstag :), der Espresso durfte auch nicht fehlen und deshalb wie gewohnt 2 davon. Heute Sonntag musste ich noch ein wenig Büro machen und habe bei meinem Schwager den Marokkanischen Salon bestellt den wir möchten. Er wird diesen jetzt bestellen damit der noch gebaut wird. Es ist ein schönes Gefühl wieder einen Tag Ramadan gemacht zu haben. Heute wie gewohnt Harara und alles andere aber auch noch selbstgemachte Frühlingsrollen. Es ist 23:25 Uhr und werde jetzt schlafen denn um drei stehe ich wieder auf.

5. Tag: Heute wollte ich mal schauen was habe ich für eine Gewichtszunahme über Nacht gehabt. Also was habe ich während der Essenszeit zugenommen. Gestern Abend war ich 88,8kg gewesen, heute nach dem Gebet Fajr waren es 91,6kg gewesen. Hut ich habe ca. 2 Liter getrunken und der Bauch ist jetzt auch grösser geworden. 😉 das reicht natürlich weit und ich sollte keinen Hunger oder Durst verspühren. Der Arbeitstag ging ohne Probleme vorbei und das Wetter ist auch gut, nicht zu heiss und nicht zu kalt. Am Abend wog ich 89kg und nahm dann eine Rösti mit Ei, ich konnte aber nicht die ganze essen. Es war zuviel für mich gewesen. Auch habe ich nicht viel getrunken nur etwa 3dl.

6. Tag: Dienstagmorgen und ich habe wieder 90,9kg auf der Waage, nicht mehr so viel wie am Vortag aber ich habe auch weniger getrunken. Am Morgen nur 7dl, zum Frühstück habe ich Lachsbrötchen gegessen und 3 Datteln, 1 Feige und eine Banane. Ich denke das wird mir genügen. Jetzt geht es zur Arbeit. Der Arbeitstag war heute intensiver gewesen, haben das Lager ausgeräumt und Monitore gereinigt damit beim nächsten Etagenumzug wieder alles gut verlaufen wird. Mein Schrittzähler hat bis jetzt über 14’000 drauf. Eigentlich wollte ich weniger Laufen um nicht allzu viel Energie verbrauche. Gingen nach 18 Uhr schlafen und bin nach halb zehn geweckt worden, habe das Gebet verrichtet und habe gegessen. Ach ja das Gewicht war 89,3 kg gewesen. Werde morgen sehen was wieder der Gewichtszustand ist. Meine Frau hat Simmen gemacht, das ist sowas wie wie dickere Omeletten. Sehr köstlich, dazu meine Harara und Eier, Datteln und Feigen. Einfach herrlich so genüsslich zu essen. Fühle mich super und es macht Freude, dass meine Familie dabei ist.

Harara

7. Tag: Heute morgen habe ich nicht so richtig Hunger gehabt. Ich ass 4 Datteln, 1 Feige, 5 Buiscuits und sonst nichts. Getrunken habe ich aber fast drei Gläser Orangensaft und meine 2 Espressos. Als ich mich auf die Wagge stellte zeigte diese heute 90,3 kg an. also ich hoffe ich werde keinen Hunger und keine Kopfschmerzen verspüren. Der Tag fängt erst an. 🙂
Obwohl der Arbeitstag länger ging hatte ich keine Probleme gehabt. Bei der Rückfahrt im Zug nach Hause erhielt ich einen Anruf das meine Schwester gestorben ist. Hier merkt man wie schnell das Leben vergänglich ist. Sie ist 2 Jahre älter als ich, zum Glück sind die Kinder schon alle Erwachsen, kein Trost aber besser als wenn sie noch klein wären. Meine Eltern sind sehr traurig und ich kann den Schmerz nur teilweise spüren, sie ist meine Schwester aber nicht mein Kind. Es ist immer schlimm ein Kind zu verlieren. Gott ist aber bei uns und hilft in den schweren Momenten im Leben.
Ich konnte nicht viel essen da ich nicht richtig Hunger hatte, bevor ich ass ging ich auf die Waage und sah, dass ich 88,5 kg bin, also wieder ein wenig verloren. Meine Tochter hat Brot Pizza gemacht, hatte ein Stück genommen nach meiner Suppe wo ja ihr schon kennt.

8. Tag: Habe nicht so richtig gut geschlafen, habe auch heute morgen keinen richtigen Hunger und habe nur eine Banane drei Datteln, eine Feige und 5 Buiscuit gegessen. Habe auch Orangensaft gehabt und meine zwei Espresso. Heute nach dem Essen wog ich 89.9 kg, ja man sieht ich habe wirklich weniger gegessen. Der Tag ging normal vorbei, sicher Gedanken wegen meiner Schwester und Erinnerungen was man zusammen erlebt hatte. Der Abend war für mich ein wenig melankolisch gewesen, zum Glück habe ich eine sehr gute Ehefrau, sie ist die Person die mich immer wieder ins Gleichgewicht bringt. Die Waage zeigte heute 88kg an, das ist wieder weniger zum Glück. 🙂
Ich hatte eine Schale Harara, ein Wienerli und das gewohnte (Datteln, Feigen und Buiscuit gegessen.

9. Tag: Die Zeit geht schnell vorbei und wir schon bald sagen wir es ist vorbei. Der Morgen ist da und ich ass das gleiche wie gestern nur etwas weniger dafür nahm ich ein Joghurt dazu. Die Waage zeigte danach 89,7kg an, also habe ich nicht übertrieben. Heute ging es nach Winterthur an eine Schulung und am Nachmittag wieder im Berner Büro ging doch noch einiges. Habe dann auf dem nach hause Weg noch eine Info von Swisscom erhalten, dass am Montag etwas nicht so laufen wird wie es sollte. Schlechte Nachricht aber es kann einfach immer was passieren. Heute spüre ich ein wenig den Hunger, ist zum Glück nicht tragisch und wird auch wieder vergehen. Zum Essen hat meine Tochter Frühlingsrollen selber gemacht und die von meiner Frau Harara Suppe, alles andere wie die Tage zuvor.

10. Tag: Es ist Samstag und wir müssen nicht zur Arbeit gehen, also können wir nach dem Essen wieder schlafen gehen. Frühstück ist heute für uns nicht so wie normal, wir essen nur Buiscuit, Feigen und Datteln. Wir sind zu müde um richtig zu essen deshalb haben wir auch den Kaffe und meine Espressos vergessen und das merken wir mit Kopfschmerzen am Nachmittag. Der Tag war sonst sehr gut gewesen, Wir gingen einkaufen und mussten noch eine neue Brille für den Sohn bestellen, im Gäupark ist Import Optik und dort gingen wir hin. Eine normale und eine Sonnenbrille für ihn abgestimmt, Die Preise sind gut und da sie schon Gläser in seiner Stärke an Lager haben, konnten wir diese schon 1 1/2 Stunden später abholen. Wirklich ein super Service. Dann mussten wir noch anderes einkaufen und so geht der Tag langsam zu Neige. Ach ja am Morgen zeigte die Waage etwas mehr an als sonst, leider 90,4 kg, ich glaube das lag an den Frühlingsrollen. 😉 Zu essen gab es Harara und Simmen wie Datteln und Feigen und Eier. Danach sollte es noch Lachs vom Grill geben den ich zuvor gemacht hatte, leider hatten wir keinen Hunger mehr und der Lachs musste in den Kühlschrank. Gedanken für die morgige Trauer habe ich wieder und lege mich hin.

Grill

11. Tag: Sonntagmorgen und ich nehme das Frühstück wie gewohnt. Habe keine grosse Lust was zu machen, denke an meine verstorbene Schwester und lese im Koran. Bekomme viele Anrufe um zu kondolieren. Es ist hart über den Tod zu sprechen und ich kann es überhaupt nicht gut. Deshalb schreibe ich heute auch nicht mehr rein.

12. Tag: Es ist wieder 3 Uhr und wir stehen auf, essen können wir nicht viel, 2 Datteln und 2 Feigen wie auch 2 Buiscuits. Meine 2 Espresso und 3 Tassen Eistee. Die Waage geht wieder auf 90kg hinauf. Ich lege mich um ca. 4:15 Uhr nach dem Gebet hin und wache so gegen sieben auf, räume die Küche noch auf und gehe danach das Auto waschen. Es nähert sich und ich kann immer noch nicht gut über den Tod meiner Schwester sprechen. Ich denke jetzt sehr viel über sie nach und der Traum handelte auch von ihr. Als wir bei meinen Eltern eintrafen, waren die andern Geschwister schon dort gewesen. Das heulen kommt wieder und ein Klos im Hals. Der Trauergottesdienst war voller Emotionen gewesen, die Tränen flossen überall, meine Tochte weinte weil sie mich weinen sah. Meine Frau wie meine Kinder sind ein guter Halt für mich und unterstützen mich tatkräftig. Am Abend konnte ich nicht viel Essen, meine Suppe und ein hauchdünne Schweibe Vollkornbrot und ein wenig vom Lachs zum degustieren.

13. Tag: Heute morgen hatte ich Mühe aufzustehen, konnte immer noch nicht viel Essen, ein kleines Stück Brot, zwei Datteln und eine Feige. Habe eine Kopfschmerztablette genommen und über ein liter Wasser und Orangensaft getrunken. Die Waage zeigte aber trotzdem 89.9kg an. Gehe jetzt zur Arbeit obwohl ich noch immer Kopfschmerzen habe. Der Tag ging im Grossen und Ganzen gut vorbei da ich viel zu Tun hatte und so nicht ständig an die Schmerzen denken konnte. Hatte zwar mehrmals Hungergefühle gehabt aber es war zum aushalten. Ich habe wie immer das gleiche gegessen, heute aber noch Radieschen aus unserem Garten, die waren scharf gewesen. Die Waage zeigte heute vor dem Essen 87,5 kg an. Ja langsam komme ich auf mein Wunschgewicht zu.

14. Tag: hatte heute Mühe beim aufstehen, auch essenkonnte ich nicht viel, zwei Datteln, eine Feige, 2 kleine Aprikosen und 2 Mandeln. Getrunken habe ich ich 2 Espresso (schwarz), ein Glas Orangensaft, ein Glas Eistee Mango und ein Glas Wasser mit einer Kopfschmerztablette. Zusammen ca. 380 kal. Die Waage zeigte aber trotzdem 89,4 kg an. Ich konnte mich dann nach dem Gebet noch ca. 30 Minuten hinlegen und machte mich auf den Weg zur Arbeit. Der Arbeitstag war intensiv gewesen, hatte einiges zu tun und so war der Tag schneller vorbei als ich dachte. Die Hitze war für mich nicht so tragisch da ich im klimatisierten Büro bin, erst als ich nach Hause ging wurde es sehr warm. Musste ein wenig Schlaf nachholen und am Abend hatte meine Frau Lasagne gemacht. Die war sehr gut gewesen und deshalb habe ich 2 Stück genommen, zwei Datteln und mein Magen konnte nichts mehr aufnehmen. Habe zwei Gläser Eistee getrunken und fertig war auch dieser Tag.

15. Tag: Morgen früh aufgestanden und hatte nicht so einen Hunger, der Magen wird auch kleiner wenn man immer weniger isst. Also habe ich fünf Mandeln, zwei Datteln, ein Ei, zwei Espresso und einen halben Liter Eistee gehabt. Da es heute noch heisser werden soll, habe ich zusätzlich einen halben liter Wasser getrunken. Mein Gebet verrichtet und mache mich wieder auf den Weg zur Arbeit. Der heutige Tag war sehr heiss gewesen und ich war zum Glück im kühlen Büro. Es gab einiges zu tun und so war der Tag schnell vorbei. Ich habe vermehrt Hungergefühle, diese sind nicht schlimm aber man nimmt sie jetzt mehr wahr, oder auch weil ich am Morgen weniger zu mir nehme. Bevor ich wieder essen darf ging ich auf die Waage und die zeigte heute 87,2 kg an, es geht zum Glück weiter runter. Meine Tochter machte Reis mit Poulet und einer Sauce. War sehr lecker gewesen und ich habe 2 Teller davon gehabt. Meine Frau hat ja noch Pfefferminz Eistee mit Zitrone gemacht, dieser war sehr schön kühl gewesen und hatte fast keinen Zucker drin. So langsam gehe ich ins Bett denn es ist schon 23:31 Uhr und ich stehe ja um drei Uhr wieder auf.

Bahnhof

16.Tag: Was soll ich essen? Habe eigentlich den Magen immer noch vom Reis voll. Also zwei Datteln, eine Feige, fünf Mandeln und zwei Kirschen nehme ich zu mir. Dann hat es noch Pfefferminz Eistee und Wasser, je einen halben liter und ich bin bereit für den letzten Arbeitstag. Denn ab morgen habe ich drei Wochen Ferien und will ja das Wohnzimmer verändern. Gesundheitlich fühle ich mich viel besser als vor dem Ramadan. Ich esse bewusster und nehme keine Süssigkeiten oder Snacks zu mir. Für mich ist Ramadan die schönste Zeit des Jahres, ich kann zwar nicht einfach essen oder trinken wenn ich will aber ich fühle mich freier und gesünder. Ich lebe bewusster und nerve mich weniger denn ich will ja auch nicht unnötige Energie verbrauchen. Jetzt auf zur Arbeit.

Arbeitsweg

Ich hatte an meinem letzten Arbeitstag vor meinen Ferien noch einiges zu erledigen. So ging er sehr schnell vorbei und ich hatte Hunger und Durst gehabt da ich mehr gelaufen bin und mehr körperliche Arbeit geleistet habe als sonst im Ramadan. Ich ging später wie gewohnt noch ein wenig liegen und war für das Maghrib Gebet aufgestanden und konnte danach essen. Ich habe vorgeschlagen heute nur kalt zu essen, Brot, Ei, Joghurt, Früchte etc. damit wir eine Abwechslung haben. Radieschen und mini Karotten aus dem eigenen Garten waren auch auf dem Tisch gewesen. Habe aber mehr getrunken und zwar über einen Liter. Es fühlt sich gut an wenn alle am Tisch sind und Hunger haben. 😉 Die Familie ist sehr wichtig und gibt einen Halt im Leben. Bevor ich essen durfte war ich schnell auf der Waage gewesen. Diesmal zeigte sie 86,1 kg an. Über ein kilo weniger als am Vortag, gut ich esse auch langsamer und bin schneller satt und kann so einige kilos verlieren. Mein Ziel ist es noch nicht, ich weiss auch das ich wieder zunehmen werde, je schneller man verliert desto schneller nimmt man wieder zu. Ich hoffe ich kann diesmal mein Gewicht besser halten als früher.

17. Tag: Drei Uhr morgens geht der Wecker los, ich ging hinunter und ass zwei Eier, zwei Datteln, eine Feige und nicht mal eine halbe Scheibe Maisbrot. Beim trinken konnte ich nicht mehr mithalten wie gestern und ich kam nur auf 7dl. Heute bin ich nicht mehr ins Bett zurück, obwohl ich konnte da ich frei habe. Habe das Wohnzimmer aufgeräumt und dann noch die Küche gemacht. Danach habe ich den Blumen, den Früchten wie Gemüse im Garten Wasser gegeben. Der Tag wird heiss werden und habe alle Fenster geschlossen, Vorhänge zu gemacht damit die Hitze nicht rein kann oder nicht so viel. Meine Frau arbeitet heute morgen und wir werden erst am Mittag zusammen einkaufen. Die Kinder bleiben lieber zuhause sind ja auch erwachsen. Nachmittag sind wir dann nach Bern gefahren und haben Früchte und Gemüse im Market eingekauft. In der alten Heimat. 🙂 Es war extrem heiss gewesen und ich war froh als ich wieder zuhause im dunkeln war. Ich bewege mich nicht viel um meine Energie nicht zu verbrauchen. Am Abend ass ich meine Suppe und das übliche plus 1 Frühlingsrolle. Habe sehr viel getrunken.

18. Tag: Sonntag und ich esse noch eine Frühlingsrolle plus Datteln und ein Ei, über einen liter selbst gemachten Eistee und meine zwei Espresso getrunken. habe die Küche gemacht und Blumen gegossen. Danach habe ich mich hingelegen und Musik gehört. Heute habe ich Kopfschmerzen, ich denke es macht die Hitze aus und meine geänderte Schlafzeiten. Ich bin am überlegen wie ich morgen es anpacken will, will ja das Wohnzimmer renovieren. Werde sehen was ich machen kann, denn allzu viel Kraft darf ich nicht verlieren damit ich den Tag überstehen kann.

19. Tag: Montagmorgen und ich habe leider nicht viel gegessen, konnte aber auch nicht mehr zu mir nehmen. Hatte nur 2 Datteln gegessen, da ich am Vorabend genügend zu mir genommen hatte. Dann ging es los, die ganze Wohnstube leergemacht und dann musste ich noch die Holzverkleidung an den Wänden entfernen. Als das fertig war musste ich noch den Eingang ich die Wohnstube vom Holz entfernen. Schwitzte wie verrückt. Jetzt kommt die Decke auch noch dran, den dort sind Balken versteckt, also muss die Verkleidung auch noch runter. Es war Mittag und mir wurde plötzlich schwarz vor Augen und ich musste mich auf den Boden setzen damit ich nicht umfiel. Ich hatte keine Kraft mehr und mir musste mich fast übergegeben. Meine Tochter brachte mir Wasser damit es nicht schlimmer wird. Ich konnte diesen Tag also nicht einhalten, hatte zuviel auf einmal gemacht. da ich jetzt den Ramadan unterbrochen hatte, wollte ich mit der Arbeit fortfahren. Also habe ich die Decke fertig gemacht und noch den Boden herausgerissen.
Ich habe zwar nichts gegessen da ich keinen Hunger hatte, musste aber Wasser zu mir nehmen. Mir war den ganzen Tag unwohl da ich den Ramadan unterbrochen hatte. Es war meine Schuld gewesen, ich hätte nicht so viel an einem Tag arbeiten sollen.

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20. Tag: Dienstag und die Arbeit geht weiter, heute muss ich die Farbe von den Balken an der Decke entfernen. Habe mir dem Schleifgerät angefangen, kam aber nicht weit. Da ich heute sicher nicht viel Kraft verlieren möchte, nahm ich das Auto und fuhr zum Obi und kaufte mir eine Hobelmaschine. Zurück zu Hause habe ich angefangen die Balken zu hobeln. Es ging schon viel besser, Der Staub flog umher und die Holzspähne wehte es im ganzen Raum umher. Ich bemerkte gar nicht das der Staub auch ausserhalb des Wohnzimmers sich niedersetzte. Ich hatte alles am Körper und im Gesicht. Also schnell eine Dusche nehmen. Dann wieder fortfahren und nach einiger Zeit die nächste Dusche. Meine Tochter kam zu mir und fragte mich ob ich was trinken möchte, ich verneinte und sagte ihr dass ich Ramadan heute machen will, ich werde nicht so viel arbeiten wie gestern aber mir ist es wichtig meinen Ramadan fortzusetzen. Als ich das gröbste gemacht hatte, sagte ich meiner Tochter, sie darf mich jetzt draussen mit dem Gartenschlauch abspritzen. Sie freute sich als sie mich mit dem kalten Wasser das ganze Zeug entfernen konnte. Der Nachmittag gingen wir alle nach Bern in das Bauhaus. Ich muss ja noch Gipsplatten kaufen für die Decke, besser gesagt zuerst einmal ansehen, denn ich muss das Auto von dort mieten da ich diese in meinem keinen Platz haben. Also werde ich morgen früh nochmals nach bern fahren. Zum Glück öffnen diese schon um sieben Uhr. Der Tag war lang gewesen und ich hatte einen enormen Durst gehabt, konnte auch nicht mehr gut reden die Stimme war anders gewesen. Am Abend hatte ich Harara gehabt und Datteln wie auch ein Ei. Das dessert war ein Himbeerkuchen gewesen was meine Frau gemacht hatte. So köstlich da schmelzt das ganze Herz. Sie musste ja am Morgen arbeiten und Nachmittag waren wir ja unterwegs und als ich mich hinlegte, hatte sie noch den Boden gereinigt und gekocht wie eben den Kuchen gemacht. Wirklich eine starke Leistung was sie immer wieder macht.

21. Tag: Mittwoch und ich schreibe heute die zwei letzten Tag nieder, da ich alles aus dem Wohnzimmer entfernt habe, gibt es auch nicht immer Internet. Muss es einfach schnell installieren und entfernen wenn ich arbeiten will. So ich gehe jetzt noch etwa einenhalb Stunden liegen und dann geht es weiter. Ich bin mit Zian um 7:00 Uhr im Bauhaus gewesen und hatten Gipsplatten gekauft, Dazu haben wir ein Auto von dort gemietet. Als wir das Autp wieder zurück brachten mussten wir noch ins Zians Schulhaus gehen, er musste noch den Schrankschlüssel abgeben. Danach wieder Zuhause. Ich wollte jetzt die Garage aufräumen, denn diese hatte es nötig um zu sehen was wir eigentlich hatten. Ich hatte neue Schränke gekauft und musste jetzt nur noch alles sauber versorgen. So verging auch dieser Tag. Ich wollte nicht mehr im Haus arbeiten da ich keine Kraft mehr hatte. Ich hatte auch zuwenig geschlafen. Am Abend ass ich Harara und selbstgemachte Pizza meiner Frau.

22. Tag: Bin jetzt am Espresso trinken und heute muss ich die Gipsplatten zuschneiden und anbringen wie noch vieles mehr. Werde mal sehen wie weit ich komme. Ich bin in letzter Zeit müder als sonst, wie schon die Jahre zuvor, esse ich weniger und die Energie in mir wird nicht mehr 100% aufgeladen, deshalb bin ich auch schneller kraftlos. Wir haben die Gipsplatten angepracht. Ich habe zu exakt geschnitten und musste dann noch mit dr Feile abreiben. Die nächsten habe ich ein wenig kürzer gemacht und die passten super rein. Hat sehr viel Staub gegeben und ich konnte nicht mehr weiter arbeiten.

23. Tag: Freitag und ich beginne vor sieben Uhr mit dem verputzen der Wände. Muss auch noch ein wenig Zement machen damit ich die die Löcher zu machen kann. Ich spüre meine Arme und Finger und merke, dass ich diese Arbeit nicht gewohnt bin. Wir haben noch zuwenig Material und müssen nochmals einkaufen. Bis jetzt sieht es gar nicht so schlecht aus, ich mache das ja zum ersten mal. Merke das ich wieder fix und fertig bin. Abendessen und dann schlafen. Morgen wird es noch viel Arbeit geben.

24. Tag: Samstag und wir gehen zuerst einkaufen. Dann müssen wir weiter am Wohnzimmer arbeiten. Es ist staubig und ich merke langsam dass ich müde bin und nicht so schnell arbeiten kann damit ich den Ramadan nicht unterbrechen muss. Gehe wieder ein wenig schlafen.

25. Tag: Sonntag und wir werden noch das erledigen was gemacht werden muss. Den Sturz mit Gips umwandeln und noch anderes. Ich bin auch heute sehr müde und auch heute ist wieder Staub und Schmutz ist überall im ganzen Haus verteilt. Was mich aber Halt gibt ist das ich meinen Glauben ausleben kann und meine Familie bei mir ist.

26. Tag: Montag und wir verlegen das Laminat und machen das Wohnzimmer fertig. Ich bin froh das es fertig ist denn es gab so viel Staub und Lärm und mein Hals ist so trocken, da freue ich mich am Abend wieder essen und trinken zu können.

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27. Tag: heute früh aufgestanden Kerichtsäcke nach dem essen und Gebet hinaus getragen. Heute haben wir alles aufgeräumt und geputzt. Habe noch eine Mulde bestellt und das alte Holz und Laminat hinein gemacht damit wir das auch los sind. Es ist sehr heiss und ich habe sehr Durst und muss deshalb immer wieder Pause machen. Das Abendessen war wunderbar gewesen und ich habe sehr viel gegessen. Ich habe das geld für Zakat auf bereit gemacht damit ich es der Person geben kann die es wirklich braucht.

28. Tag: Konnte heute morgen nur ein Joghurt essen, da mein Magen noch immer voll vom Vorabend war. zwei Glas Tee genommen aber ich habe meine zwei Espressos nicht getrunken, ich hoffe ich bereue es nicht. Der Tag wird heiss und wir werden heute mal nichts am Haus machen. es gebe zwar noch kleine Dinge aber die haben noch Zeit.