//Der unsichtbare Islam

Der unsichtbare Islam

Die Transparenz bei der Finanzierung von Moscheen muss verbessert werden. Doch das Abdriften des Islams in die Unsichtbarkeit ist nicht nur Folge fehlender Kontrollinstrumente.

moschee1Der Bund hat abgesehen von sicherheitsrelevanten Fällen keine Befugnis, Informationen über die Finanzierung von Religionsgemeinschaften zu erfassen. (Bild: Adrian Baer / NZZ)

Fünfzig Moscheen sind in der Schweiz unter dem Dach der Stiftung «Diyanet» aufgeführt und stehen damit unter dem direkten oder indirekten Einfluss des türkischen Staates. Erdogans autokratische Reaktion auf den gescheiterten Umsturz vom Juli, deren Wirkung auch für hierzulande lebende Türken nicht folgenlos bleibt, verdeutlicht erneut, dass Transparenz in muslimischen Vereinen und Moscheen mehr als wünschbar ist. Dabei sind es nicht alleine die Finanzmittel als solche, die den Einfluss des türkischen Staates auf die Muslime in der Schweiz vergrössern, sondern ebenso das fortschreitende Verschwinden der Trennlinie zwischen staatlicher und religiöser Macht am Bosporus.

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By |2018-12-12T19:38:26+00:00August 15th, 2016|islam|0 Comments

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